Regieduo



Über uns


























Das Regieduo Marthe Meinhold und Marius Schötz realisiert seit 2018 zahlreiche musiktheatrale Arbeiten unter anderem an der Volksbühne Berlin, am Badischen Staatstheater Karlsruhe, am Wien, am Saarländischen Staatstheater Saarbrücken, am Schauspiel Stuttgart, am Theater Basel, am Hessischen Staatstheater Wiesbaden und an der Deutschen Oper am Rhein.

Im Mittelpunkt der Arbeiten des Regieduos Marthe Meinhold und Marius Schötz steht immer die Idee der Gruppe. Inhaltlich wie auch formal experimentieren sie mit den Beteiligten der Produktion daran herum, eine künstlerische Form der Auseinandersetzung zu finden, die sich gegen die alltägliche Verunsicherung und strukturelle Vereinzelung behaupten kann. Neben ihrem Interesse, eine ästhetisch wahrnehmbare Erfahrung der Gruppe möglich zu machen, beschäftigen sich Marthe und Marius mit Texten und Materialien aus den Bereichen der Philosophie, Literatur und der langen Tradition des (Musik-)Theaters. Während also jede Produktion unter einem großen Ziel steht, changiert das Bühnengeschehen zwischen anekdotischen, diskursiven Texten, dem Besten an Emotionen, was das Repräsentationstheater zu bieten hat, Chören und Musicalarien. Ironisch, musikalisch und immer auf der Suche.

Marthe Meinhold studiert an der Freien Universität Berlin Philosophie und Theaterwissenschaft.
Marius Schötz absolvierte ein Studium der klassischen Komposition und Gesang an der HfMDK Frankfurt und der HMDK Stuttgart sowie Schauspielregie an der Hochschule für Schauspielkunst Ernst Busch in Berlin.

Agentur 



Tom Stromberg
tomstromberg@gmx.de

Impressum













❹ Wunder geschehen
Uraufführung: 06/22
Badisches Staatstheater Karlsruhe

REGIE: Marthe Meinhold und Marius Schötz 
MUSIK: Marius Schötz 
BÜHNE UND KOSTÜME: Florian Kiehl 
DRAMATURGIE: Hauke Pockrandt 
FOTOS: Felix Grünschloß 

MIT: Claudia Hübschmann, Bayan Layla, Swana Rode, Andrej Agranovski, Jannek Petri, Gunnar Schmidt


Wo will ich hin? In was für einer Zukunft möchte, soll, muss ich leben? Wie können wir uns heute, angesichts der steigenden Erderwärmung und der wiederaufgetauten Bedrohung eines Atomkriegs, noch Utopien vorstellen?

Dann passiert es. Hubi wird schon bei der ersten Begegnung von einer Arbeiterin zurechtgewiesen und ihm wird einmal ganz deutlich klargemacht, dass es in dieser Fabrik komplett anders abläuft und dass er hier getrost alles vergessen kann, was er über die Fabriks- und Arbeitswelt zu glauben weiß. Doch da der junge Tor ohnehin nichts über die Arbeitswelt weiß, kann er diese Zurechtweisung mit juveniler Nonchalance wegstecken, mehr noch: Gestärkt in jener mächtigen, allein der Jugend vorbehaltenen Armierung, der ambitionslosen Neugierde, stürzt er sich in das Abenteuer und betritt das, einem Kaninchenbau gleichende und eine Vielzahl skurriler Gestalten beherbergende, Wunderland.